Kalkschäden Wasserhärte verstehen KI-generiert

Wasserhärte verstehen: Der Schlüssel zu sauberer Wäsche und gepflegter Waschmaschine

Kalkschäden Wasserhärte verstehen KI-generiert
Waschmaschinen | 29. Januar 2026

Wir alle mögen es unkompliziert, und im hektischen Alltag ist es fast ein Muss: Eine top gepflegte Waschmaschine und die frisch gewaschene Wäsche dazu. 

Doch genau hier spielt ein oft unterschätzter Faktor eine entscheidende Rolle: das Wasser. Je nach Wasserhärte kann es die Leistung der Waschmaschine, den Pflegezustand der Wäsche und sogar den Energieverbrauch maßgeblich beeinflussen. 

Mit dem richtigen Wissen um die Wasserhärte in Ihrer Region lassen sich die Folgen eines falsch dosierten Waschmittels wie beispielsweise raue oder verschmutze Textilien leicht vermeiden. Wir zeigen Ihnen, warum sowohl eine zu geringe als auch eine zu hohe Waschmitteldosierung problematisch sein kann. 

Denn wer die Wasserhärte in seiner Stadt kennt und entsprechend handelt, sorgt nicht nur für strahlend saubere Wäsche, sondern verlängert auch die Lebensdauer der Waschmaschine, und spart dadurch langfristig Zeit, Geld und Aufwand. 

Was ist Kalk? 

Umgangssprachlich wird von „Kalk im Wasser“ gesprochen. Tatsächlich enthält Wasser gelöste Calcium- und Magnesiumionen, die es beim Durchfließen von Boden- und Gesteinsschichten aus seiner Umgebung aufnimmt. Ein großer Teil dieser Ionen liegt dabei als Calciumhydrogencarbonat (und entsprechend als Magnesiumhydrogencarbonat) vor, eine lösliche Verbindung, die beim Erhitzen als Kalk (Calciumcarbonat) ausfällt. Diese Ionen bleiben im Wasser gelöst und gelangen so mit dem Trinkwasser aus dem Wasserhahn. 

Die Konzentration von Calcium- und Magnesiumionen bestimmt die sogenannte Wasserhärte. In Deutschland wird sie häufig in Grad deutscher Härte (°dH) angegeben. Je höher der Gehalt dieser Ionen ist, desto härter – also umgangssprachlich kalkhaltiger – ist das Wasser. 

Warum gibt es verschiedene Kalkregionen / Wasserhärtebereiche? 

Grund für die unterschiedlichen Wasserhärtebereiche ist die verschiedene Zusammensetzung des Bodens, denn beim Versickern löst Wasser neben anderen Ionen auch Calcium und Magnesium aus dem Gestein. In Gegenden mit kalkhaltigem Untergrund entsteht dadurch hartes Wasser, in Regionen mit anderen Gesteinsarten eher weiches Wasser. 

Zusätzlich spielt auch die Wasserquelle eine Rolle: Grundwasser ist wegen der bereits gelösten Stoffe meist härter als Oberflächen- oder Regenwasser. 

Woher weiß ich, welche Wasserhärte in meiner Stadt ist? 

Auskunft darüber geben die örtlichen Wasserwerke; aber auch die einzelnen Gemeinde- oder Stadtverwaltungen wissen, welchen Härtegrad das Wasser vor Ort hat. Testsets zur Bestimmung der Wasserhärte sind online und im Fachhandel erhältlich. Sie funktionieren entweder als Teststreifen, die anhand einer Farbskala eine orientierende Aussage zur Wasserhärte liefern, oder als Tropf-/Titrierset. Letzteres ist genauer: Es bestimmt die Wasserhärte durch eine Titration und gibt das Ergebnis in Grad deutscher Härte (°dH) an. 

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Wasserhärteskala und Waschmaschine 

Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) unterteilt Wasser nach weich, mittelhart und hart. Manche Quelle nennen auch die vierte Abstufung, sehr hartes Wasser, wobei diese Kategorie kein offizieller deutscher Härtebereich ist. Er wird aber von internationalen Standards, Wasserversorgern und Herstellern als ergänzende, weitere Kategorie verwendet – insbesondere bei sehr kalkhaltigem Wasser. Und je nach Wasserhärte wirkt sich Kalk unterschiedlich auf Waschleistung, Wäsche und Waschmaschine aus: 

Bei weichem Wasser (bis 8,4 °dH) treten kaum Probleme. Das Waschmittel wirkt optimal und die Wäsche bleibt weich. Da Kalkablagerungen praktisch nicht vorhanden sind, bleibt auch die Waschmaschine sauber.

Um Ablagerungen bei mittelhartem Wasser (8,4 bis 14 °dH) vorzubeugen, reicht Waschmittel in der angegebenen Dosierung meist aus, um besonders bei niedrigeren Temperaturen geringe Verminderung der Waschleistung auszugleichen. Richtig dosiertes Waschmittel beugt auch weiteren Problemen vor, wie leichten Kalkablagerungen auf Heizelementen oder in der Trommel sowie einer Wäsche, die sich minimal rauer anfühlt.

Hartes Wasser hat eine Wasserhärte von über 14 °dH. Wird das Waschmittel nicht an diese Wasserhärte angepasst dosiert, kann sich die Waschmittelwirkung deutlich reduzieren. In der Regel ist bei hartem Wasser eine höhere Waschmitteldosierung erforderlich, nicht jedoch zwangsläufig eine höhere Waschtemperatur. Jetzt sind auch die Auswirkungen der Kalkablagerungen an Heizelementen und in der Maschine deutlich spürbar: Wäsche kann hart und leicht grau erscheinen oder kratzt. Deshalb wird hier regelmäßiges Entkalken oder eine höhere Waschmitteldosierung empfohlen. 

Sehr hartes Wasser (über 21 °dH) kann die Waschleistung stark einschränken, und Schmutz sowie Waschmittel hinterlassen Rückstände. Dann folgt auch eine schnelle Kalkbildung in Waschmaschine, auf Heizelementen und in Leitungen; zusätzlich kann sich die Wäsche schnell grau verfärben und wird spürbar steif. Eine dauerhafte Nutzung ohne zusätzlichen Wasserenthärter (durch mehr Waschpulver) kann die Betriebsdauer für Ihre Waschmaschine stark verkürzen. 

Was passiert in der Wäsche und der Waschmaschine, wenn sich zu viel Kalk im Wasser befindet? 

Wenn Wasser hohe Konzentrationen an Calcium- und Magnesiumionen enthält, kann das negative Folgen für Wäsche und Waschmaschine haben. Besonders bei höheren Temperaturen fällt ein Teil dieser Mineralien als Kalk aus und lagert sich in der Maschine ab. Ursache ist häufig das bereits genannte Calciumhydrogencarbonat: Beim Erhitzen zerfällt es zu Calciumcarbonat (Kalk), Wasser und Kohlendioxid. 

Heizstäbe und andere beheizte Bauteile sind besonders anfällig für Kalkablagerungen, aber auch Trommelrillen, Dichtungen und Schläuche können betroffen sein. Kalk auf Heizstäben wirkt isolierend, wodurch die Maschine mehr Energie benötigt, um Wasser zu erhitzen. Ablagerungen können zudem Ventile und Pumpen beeinträchtigen und langfristig zu erhöhtem Verschleiß führen. 

Was passiert bei zu wenig Waschpulver? 

Zu wenig Waschpulver führt dazu, dass Schmutz, Fett und Proteine nicht ausreichend gelöst und gebunden werden. Die Waschleistung sinkt, und es können Rückstände auf der Wäsche bleiben, die sich als Grauschleier oder stumpfes Erscheinungsbild zeigen. 

Zudem reichen die im Waschmittel enthaltenen Enthärter nicht aus, um die Calcium- und Magnesiumionen zu binden. Dadurch entstehen vermehrt Kalkseifen, die sich auf Textilfasern ablagern und die Wäsche steif, rau und weniger weich machen. Besonders bei Baumwolle und Leinen ist dieser Effekt spürbar. 

Eher selten: Viel Waschmittel hilft viel gegen Kalk 

Nutzen Sie bei weichem und mittelhartem Wassergrad zu viel Waschpulver, also eine zu hohe Dosierung, zeigen sich sowohl bei der Waschmaschine als auch bei der Wäsche verschiedene unliebsame Effekte. Ironischerweise hat eine höhere Waschmittelmenge eher negative Folgen, die man mit mehr Waschmittel eigentlich vermeiden möchte. 

Überschüssiges Waschmittel kann sich in den Fasern ablagern, besonders bei Baumwolle und synthetischen Stoffen. Und zusätzlich zu einem klebrigen oder rauen Gefühl bei den Kleidungsstücken führen. Pulverreste werden vor allem auf dunklen Textilien als weiße Schlieren oder Flecken sichtbar. Übermäßige Schaumbildung durch zu viel Waschmittel kann die Waschleistung mindern, da sie die mechanische Reinigungswirkung und das effektive Ausspülen von Schmutz und Waschmittelrückständen behindert. Nicht vollständig ausgespülte Rückstände können sich zudem zersetzen und zu unangenehmen Gerüchen in der Waschmaschine führen. 

Dem nicht genug: Anders als bei zu wenig verwendetem Waschmittel – das mit zu wenig Enthärtern auskommen muss und deshalb Kalk nicht effektiv bindet – können sich Rückstände durch zu hoch dosiertes Waschmittel in Kombination mit Kalk an Heizelementen, Dichtungen und in Schläuchen ablagern und die Waschmaschine langfristig schädigen. Diese eher zähen Ablagerungen begünstigen ebenso eine erhöhten Energieverbrauch und Materialverschleiß. Auch dies begünstigt langfristig die Verkalkung und einen intensiveren Ressourcenverbrauch, denn um die Waschmittelreste auszuspülen, benötigt die Maschine zusätzliche Spülgänge. Mehr Wasser und häufigere Spülgänge erhöhen den Stromverbrauch. 

Was wirklich helfen kann . . . 

Alle hierzulande verfügbaren Waschpulver haben Zeolite als Zusatz; und damit bereits ausreichend Enthärter, wenn das Waschmittel nach den Herstellervorgaben dosiert wird. Grundsätzlich ist deshalb kein zusätzlicher Wasserenthärter nötig; vor allem dann nicht, wenn auf normales Waschmittel wie Voll- oder Colorwaschmittel zurückgegriffen wird. (Der Unterschied zwischen Farbwaschpulver und Vollwaschmittel besteht vor allem darin, dass Colorwaschmittel keine Bleichmittel enthalten und stattdessen farberhaltende Zusätze nutzen, um Farben zu schützen.) Wirken in Waschpulver die Zeolite, sorgt in Flüssigwaschmitteln eine höhere Konzentration an Tensiden als Wasserenthärter, da klassischen Zeolithe unlöslich sind. 

Die Wirkung von Zusatzentkalkern wie Calgon ist nicht hinreichend bewiesen. Während Hersteller die Wirksamkeit bewerben, zeigen unabhängige Tests keinen effektiven Zusammenhang zwischen diesen regelmäßig verwendeten Zusatzentkalkern und dem angepriesenen Wäsche- und Waschmaschinenschutz. 

Günstiger und wirksamer schützen Sie Ihre Waschmaschine durch die richtige Waschmitteldosierung und eine regelmäßige Entkalkung. Wollen Sie auf einen Maschinenreiniger nicht verzichten, greifen Sie am besten auf einen Maschinenreiniger zurück. Oder wählen Sie als günstige Alternative Spülmaschinentabs; deren Nutzen und Wirken zeigt Ihnen unser Fachmann in diesem Video

Aber auch typische Hausmittel wie Natron, Essig (vorsichtig dosieren!) oder Zitronen(säure) helfen in der richtigen Dosierung weiter. 

Mit der richtigen Dosierung Zeit, Geld und Energie sparen 

Mehr Waschmittel bedeutet nicht automatisch sauberere Wäsche oder eine besser geschützte Waschmaschine. Eine zu hohe Dosis kann dazu führen, dass Waschmittelrückstände nicht vollständig ausgespült werden. Diese Rückstände lagern sich in der Waschmaschine ab und können die Waschleistung beeinträchtigen. Zusätzlich entsteht bei zu viel Waschmittel übermäßiger Schaum, der die mechanische Waschwirkung reduziert. 

Auch hohe Waschtemperaturen können bei hartem Wasser Kalkablagerungen begünstigen, insbesondere wenn die Dosierung des Waschmittels nicht zur Wasserhärte passt. 

Wird dagegen zu wenig Waschmittel verwendet, reichen die enthaltenen Enthärter nicht aus, um den Kalk im Wasser zu binden. Kalk und Kalkseifen lagern sich ab, die Wäsche wird steif, stumpf und kann mit der Zeit grau erscheinen. Entscheidend für gute Waschergebnisse und den Schutz der Waschmaschine ist daher die richtige Dosierung entsprechend Wasserhärte, Beladung und Verschmutzungsgrad. 

Wenn es zu spät ist, hilft MeinMacher weiter . . . 

Im Alltag wird Waschmittel häufig über- oder unterdosiert, und die regelmäßige Entkalkung der Waschmaschine gerät leicht in Vergessenheit. Doch selbst bei genauem Umgang sind Waschmaschinen trotz ihrer robusten Konstruktion kontinuierlich Wasser, Wärme und Schmutz ausgesetzt. Ohne regelmäßige Pflege können sich Kalk und Rückstände ablagern, was die Leistung beeinträchtigt und langfristig zu erhöhtem Verschleiß führt. 

Droht deshalb ein Ausfall oder das Gerät funktioniert aus anderen Gründen nicht mehr störungsfrei, helfen Ihnen unsere Techniker von MeinMacher schnell und unkompliziert weiter. Einfach einen Spezialisten in Ihrer Nähe aussuchen und kontaktieren. Den Rest erledigt er!

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