Samsung A9 Innenleben
Samsung | 10. Januar 2022

Samsung Galaxy A9 2018 – Akkuaustausch

Das Samsung Galaxy A9 2018 ist ein beliebtes Smartphone, weil es im Vergleich zu den anderen Samsung A-Modellen, groß ist. Durch sein 6,3“ Display und seinem wirklich kraftvollen Akku mit 3800 mAh, glänzt das A9 auch noch zusätzlich mit seinem günstigen Preis. Dies war 2018 für viele Samsung Nutzer eine tolle Alternative zu den S9 und S10 Modellen, die Preislich weit davon entfernt waren. Doch auch das A9 hat seine Tücken. Das A9 ist im Gegensatz zum S10 nicht mit dem IP68 Standard getestet. Deshalb ist beim A9 Vorsicht geboten im Umgang mit Wasser oder Regen.

Batterieaustausch mit Tücken

Bei einem der Samsung A9 Modelle, die bei uns zur Reparatur war, hatte der Kunde wohl großes Glück gehabt. Denn das A9 hatte leichten Kontakt zu Wasser und der Akkukontakt auf der Platine war schon etwas angeschmort und korrodiert.

Gut, dass der Kunde das Gerät uns zur Reparatur gab, denn lange wäre das nicht gut gegangen. Der Akkukontakt war durch das Wasser, das ins Gehäuse eingedrungen war, korrodiert. Ein Kurzschluss wäre nur eine Frage der Zeit gewesen. Im schlimmsten Fall hätte es brennen können. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Bus zur Arbeit und auf einmal fängt Ihr Smartphone an zu brennen! Eine gefährliche Sache. Einer unserer Techniker hat dazu ein sehr imposantes Video gedreht. Sehen Sie hier:

 

Nach dem das Backcover erhitz wurde und vorsichtig mit einem Metallspatel ein Spalt zwischen Rahmen und Backcover erzeugt wurde, wird nun mit einer Plastikkarte ringsherum der Klebestreifen gelöst. Das Backcover kann nun abgehoben werden. Die Plastikabdeckungen werden mit Kreuzschrauben befestigt. Diese Schrauben müssen gelöst werden. Ist dies erledigt, können die Abdeckungen demontiert werden. Nun muss als erstes der Akkukontakt von der Platine getrennt werden. Hier wurde dann festgestellt das Wasser im Gerät war und der Akku kontakt korrodiert war.

Der Akkukontakt sah sehr dunkel und leicht verschmort aus. Der Akkukontakt wurde mit Alkohol gereinigt, der Akku ersetzt und die sichtbaren Korrosionen wurden ebenfalls gesäubert. Der Akku wurde getestet und mit einer neuen Klebefolie in das Gehäuse eingeklebt. Die Klebereste auf dem Rahmen wurden entfernt und das Backcover ebenfalls mit einer neuen Klebefolie versehen und verklebt. Das Gerät wurde nun in einer Presse unter Wärme gepresst und die Reparatur war erfolgreich.

Fachwerkstatt

Wenn Ihnen der Aufwand für die Reparatur zu hoch ist, können Sie es gern einer Fachwerkstatt in Ihrer Nähe geben und die Reparatur einem Profi überlassen. Eine Fachwerkstatt in Ihrer Nähe finden Sie hier:

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Ben Niksic

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