Häufige Defekte bei Waschmaschinen

Die häufigsten Defekte bei Waschmaschinen

Auch wenn Waschmaschinen in den letzten Jahren technisch immer ausgereifter werden, gibt es dennoch ein paar Bauteile, die regelmäßig zu Defekten führen.

Die Heizung

Die Waschheizung im Gerät sorgt dafür, dass das Wasser zum Waschen der Wäsche aufgeheizt wird. Diese Heizung ist schon aus dem Grund, dass sie während des Waschens direkt mit dem Wasser in Berührung kommt, besonderen Gefahren ausgesetzt. Eine der größten Gefahren ist der Kalk im Wasser. Dieser Kalk setzt sich im Laufe der Zeit am Metall der Heizung ab und durch den so genannten Lochfraß, wird die Metallschicht der Heizung zerstört. Ist diese Metallschicht zerstört, kann ungehindert Wasser in die Heizung eindringen. Da somit auch Strom von der Heizung auf das Wasser übertragen wird und dies sehr gefährlich sein kann, wird dieser Zustand von der Elektronik überwacht. Erkennt die Elektronik hier einen Isolationsfehler, wird der Waschvorgang nicht gestartet und ein Fehler gemeldet. Auch der im Sicherungskasten verbaute Fehlerstromschutzschalter würde in einem solchen Fall sofort auslösen und das Gerät stromlos machen.

Der Techniker kann eine defekte Heizung sehr gut mit seinem Isolationsmessgerät prüfen und sollte sich ein Defekt bestätigen, wird der Heizstab gegen einen Neuen ausgetauscht.

Die Ablaufpumpe

Auch die Ablaufpumpe, die zum Entleeren des Gerätes benötigt wird, ist ein paar Gefahren ausgesetzt.

Trotz sorgfältiger Kontrolle der Wäsche gelangen immer wieder feste Gegenstände in das Laufrad der Ablaufpumpe und können diese blockieren. Erkennt man diese Blockade nicht rechtzeitig, kann die Ablaufpumpe heiß werden und durchbrennen. Ist eine Windung der Wicklung an der Ablaufpumpe durchgebrannt, funktioniert diese nicht mehr und das Wasser bleibt im Gerät stehen. Die Ablaufpumpe selbst kann der Techniker mit einem Multimeter prüfen und gegebenenfalls gegen eine neue Ablaufpumpe tauschen. Aber auch schon beim Anschluss der Waschmaschine an die Hausinstallation können sich Probleme ergeben. Jede Ablaufpumpe hat eine bestimmte Förderhöhe, also die Höhe der Wassersäule, die maximal abgepumpt werden kann. Wenn Ihr Gerät in einem Keller steht und der Abwasseranschluss sehr hoch liegt, kann dies zu Problemen führen. Hat man ein Gerät mit einer Förderhöhe von etwa 130cm und schließt diese an einen Abfluss mit circa 150 cm Höhe an, wird es hier bei den ersten Waschgängen keine Probleme geben. Lässt im Laufe der Zeit aber die Leistung der Pumpe etwas nach, wird sie es nicht mehr schaffen, das Wasser abzupumpen. Auch hier kann ein Techniker helfen. Sollte die bauliche Beschaffenheit einen anderen Ablauf nicht zulassen, kann der Techniker eine stärkere Pumpe mit einer größeren Förderhöhe verbauen.

Auch wenn Ihr Gerät mal den Dienst versagt, sehen Sie anhand dieser Beispiele, dass unsere Techniker in Ihrer Nähe eine passende Lösung parat haben.

Denny Adam

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